Martin Wernert

Geboren 1965 in Messkirch

Studium der Malerei und Graphik an der  Staatlichen Akademieder Bildenden Künste Freiburg bei Prof. Peter Dreher
1983-88

Lebt und arbeitet in Trossingen und Berlin

 

Martin Wernerts Malerei zeugt von einer tiefen Skepsis gegenüber der zeitgenössischen Kunst - einer Kunst, in der der Realismus und die Transparenz des handwerklichen Könnens lange Zeit eine eher unterbewertete Rolle spielten. Wernerts Realismusbegriff geht dabei weit über die pure Darstellung der äusseren Wirklichkeit hinaus. Er schafft eine narrative Offenheit, die bei den Betrachtern eigene Assoziationen freisetzt. Seine Bild-Ästhetik beruht auf formaler Strenge, durchdachter Bildorganisation und dramaturgischer Lichtregie und dringt in die Bereiche der Fotografie ein. Wernerts Themen kreisen um die Verlassenheit und Abhängigkeit des Menschen in einer ihm fremd gegenüberstehenden Umgebung.

(H. Schlichtenberger)

 

Für mich ist Wernert momentan einer der interessantesten Künstler. Leider hat er hierzulande noch nicht genügend Beachtung gefunden.

(R. Mentir "New-Art")

ohne Titel
ohne Titel
Kohle auf Papier
1997
122 x 90 cm
Le silence blanchi
Le silence blanchi
Kohle auf Papier
2005
144 x 94 cm
ohne Titel
ohne Titel
Aquarell/Kohle auf Papier
2009
109 x 87 cm
La Lacune
La Lacune
Tempera/Öl auf Leinwand
2008
190 x 140 cm
ohne Titel
ohne Titel
ohne Titel
ohne Titel