Michael Reinicke
Michael Reinicke wurde in Dresden geboren. Sein künstlerisches Handwerk erlernte er vor allem in den 80iger Jahren bei Prof. Fritz Panndorf (HfBK Dresden) sowie den Malern Eberhard Busch von der Erde und Georg Sacher (1984-86).
Darüber hinaus befasste sich M. Reinicke in den 90iger Jahren, neben seiner Malerei, mit dem Studium der Philosophie und Verhaltenswissenschaften.
Seine hauptsächlich figurativ in Öl auf Leinwand gefassten Arbeiten, spiegeln diesen Werdegang unübersehbar wider.
M. Reinicke konzentriert sich in seinem Werk auf die Spuren einer rasant beschleunigten, immerfort um sich selbst drehenden Gesellschaft, auf Menschen, die von der zunehmenden Zentrifugalkraft der Gesellschaft, in welcher sie mehr oder weniger notwendig existieren, deformiert und oder aus der Bahn geschleudert werden.
Dabei verlassen M.Reinickes Bilder nie die kleinst mögliche Plattform, die des einzelnen Menschen im Besonderen.
Man wird einer greifbaren Kontemplation ausgesetzt, einer, der, welche das Kleine zeigt, so es das Grosse nährt. M. Reinicke erschwert mit seinen Bildern Ignoranz und Siegesstolz.
Seine Bilder haben im Wesen vor allem ein Ziel:
Sie wollen aufhalten zur Gesundung des Individuums.
Heute wohnt und arbeitet M-Reinicke am Stadtrand von Berlin.
Seine überwiegend figurativen Arbeiten sind mittlerweile in verschiedenen Privatsammlungen, sowohl in Europa als auch in Übersee, vertreten.